![]() | Geschichte | |||||||||||||||
Aus der Geschichte der HEYL Chemisch-pharmazeutischen Fabrik GmbH & Co. KG: 1734 gründete Jacob Friedrich Heyl im alten Berlin eine Material- warenhandlung. Aus dieser schuf 1765 unser direkter Vorfahr Johann Friedrich Heyl die Farbenfabrik und Che- mische Großhandlung J.F. Heyl & Cie. zu Berlin, aus der wiederum 1833 durch Ernst Eduard Heyl die Heyl´sche Farbenfabrik in Berlin-Charlottenburg, Salz- ufer, abgezweigt wurde. Diese entwickelte sich auf dem Gebiet der Künstler- farben zu einem bedeuten- den Unternehmen. Am 16.12.1926 erfolgte die Gründung der heutigen Firma Heyl Chemisch- pharmazeutische Fabrik, Berlin, durch Dr. med. Werner Heyl. Haupttätig- keitsfelder waren die Beschäftigung mit der Gewinnung und Verar- beitung von Lebertran nach eigenen, patentierten Ver- fahren sowie mit den damals neuartigen Vita- minpräparaten. Am Ende des II. Weltkriegs waren die in Ost-Berlin und im Ausland befindlichen Fertigungs- stätten der Firma Heyl vollständig zerstört bzw. enteignet. Trotzdem gelang es Heyl nach dem Krieg als erstem Unternehmen in Deutschland, Vitamin B12 und das Antibiotikum Streptomycin abzufüllen. 1960 konnte der heutige Hauptsitz in der Goerzallee 253 in Berlin-Zehlendorf bezogen werden. Hier erfolgte unter anderem die Entwicklung von D-Penicil- lamin zur Behandlung der Wilson'schen Erkrankung und als Basisthera- peutikum des chronischen Gelenkrheumatismus. Es folgte 1979 die Gründung des auslän- dischen Stützpunktes Heyltex Corporation in Texas / USA und 1983 die Gründung der Heyl Japan Co. Ltd. in Tokio / Japan. Zur Verbesserung unserer Produktionsmöglichkeiten auf dem Gebiet chemischer Synthesen wurde 1993 die Laborchemie Apolda GmbH privatisiert und als 100%ige Tochter der Firma Heyl über- |